Julius Meinl

Julius Meinl Generations-Programm

Einen Beitrag zur Zukunft der Kaffeeanbaugemeinden leisten


Das Generations-Programm bietet einer ausgewählten Anzahl von Kaffeefarmern maßgeschneiderte Unterstützung mit dem Ziel, ihnen dabei zu helfen, tragfähige, langfristige Kaffeebetriebe aufzubauen. Die Projekte im Rahmen unseres Generations-Programms, die derzeit in Kolumbien, Uganda, Indien und Honduras aktiv sind, zielen darauf ab, die Einkommensmöglichkeiten ausgewählter Farmer zu unterstützen, indem Methoden zur Verbesserung der Effizienz und Rentabilität der Kaffeeproduktion vermittelt werden. Gleichzeitig werden Instrumente zur Diversifizierung der Einkommensquellen bereitgestellt und gute landwirtschaftliche Praktiken gefördert.


VP Group Strategies, Brand & Corporate Communication und Familienmitglied in 5. Generation

Christina Meinl

„Mit einer über 160-jährigen Geschichte ist Julius Meinl ein Familienunternehmen, das auf dem Fachwissen und der Leidenschaft für Kaffee über Generationen hinweg aufgebaut ist. Mit dem Generations-Programm setzen wir uns dafür ein, das Wissen und die Traditionen des Kaffeeanbaus zu bewahren und weiterzugeben, mit dem Ziel, eine tragfähige, langfristige Zukunft für ausgewählte Farmer zu unterstützen, die unseren Kaffee außergewöhnlich machen.“

Unser Generations-Programm in Kolumbien

Im Jahr 2018 gingen wir eine Partnerschaft mit der Louis Dreyfus Company (LDC) ein, um das erste Projekt des Generations-Programms in Kolumbien zu starten, das ursprünglich den Namen „Colombian Heritage Project“ trug. Der Schwerpunkt lag auf Schulungen durch Agronomen und der Bereitstellung von Kaffeetrocknern, um den teilnehmenden Farmern dabei zu helfen, Erträge und Einkommen zu verbessern und den Kaffeeanbau für jüngere Generationen attraktiver zu machen.


Im Jahr 2023 ging das Projekt in seine zweite Phase und wurde auf weitere Farmer ausgeweitet, wobei der Fokus auf der Bodengesundheit als „generationenübergreifendes Vermächtnis“ lag. Durch Schulungen zu regenerativen landwirtschaftlichen Praktiken wie Unkrautmanagement und Kompostierung zielt die Initiative darauf ab, die teilnehmenden Farmer des Projekts dabei zu unterstützen, den Anteil organischer Substanz im Boden zu erhöhen und ihre Abhängigkeit von synthetischen Düngemitteln zu reduzieren. Ziel ist es, die langfristige Bodenfruchtbarkeit für zukünftige Generationen von Kaffeefarmern zu unterstützen und ihre durchschnittlichen Erträge zu verbessern.



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Unser Generations-Programm in Uganda

Unser 2023 gestartetes Generations-Programm in Uganda konzentriert sich auf Methoden zur Verbesserung der Lebensgrundlagen der teilnehmenden Farmer, indem ihnen wertvolle einkommensschaffende Fähigkeiten sowie Schulungen in Unternehmensführung und Marketing vermittelt werden. Unsere Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, Farmer dazu zu befähigen, eigene Kleinstunternehmen zu gründen, mit dem Ziel, durch die Diversifizierung der Einkommensquellen eine größere finanzielle Stabilität zu fördern.


Die Schulungen zu einkommensschaffenden Fähigkeiten umfassen die Herstellung biobasierter Pestizide und von Biokohle, die Herstellung von Sandalen und Flüssigseife sowie Geflügelhaltung. Über die Schaffung zusätzlicher Einkommensmöglichkeiten hinaus sollen diese Schulungen den Farmern helfen, ihre Abhängigkeit von synthetischen Düngemitteln zu reduzieren, Kaffeeerträge und Bohnenqualität zu verbessern und den ökologischen Fußabdruck ihrer betrieblichen Tätigkeiten zu minimieren.


Darauf aufbauend werden mit einem Folgeprojekt im Jahr 2026 erfolgreiche Bestandteile ausgeweitet und die Unterstützung durch Mentoring erweitert. Mit dieser Initiative verfolgen wir das Ziel, landwirtschaftliche Praktiken mit Schwerpunkt auf Bodenregeneration zu vermitteln, um die teilnehmenden Farmer bei der Verbesserung ihrer Erträge zu unterstützen.


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Unser Generations-Programm in Indien

Unser Generations-Programm in Indien, das von 2025 bis 2028 läuft, ist ein neues Projekt mit dem Ziel, ausgewählte junge Kaffeefarmer in Kerala und Karnataka dabei zu unterstützen, tragfähige und widerstandsfähigere Lebensgrundlagen aufzubauen. In Zusammenarbeit mit Fairtrade Österreich und dem lokalen Netzwerk von Fairtrade bietet das Projekt Schulungen zu bewährten landwirtschaftlichen Praktiken, Biodiversität, Bodengesundheit sowie digitalen Tools für Marketing und Betriebsführung.


Durch die Förderung des generationenübergreifenden Dialogs, beispielsweise durch generationenübergreifende Workshops, und die Vermittlung von Führungs- und Agribusiness-Kompetenzen an junge Menschen soll das Programm dazu beitragen, das Wissen älterer Farmer zu bewahren und gleichzeitig neue Möglichkeiten für die nächste Ära des Kaffeeanbaus zu eröffnen.

Ergänzend zu den Schulungen erhalten ausgewählte Farmerkooperativen robustere Kaffeepflanzen, um alternde Pflanzen zu ersetzen. Damit soll die Produktivität unterstützt und die Widerstandsfähigkeit der Betriebe verbessert werden.



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Unser Generations-Programm in Honduras

Das 2025 gestartete, auf vier Jahre angelegte Projekt unseres Generations-Programms in Honduras ist darauf ausgerichtet, die Lebensgrundlagen ausgewählter Kaffeefarmer zu stärken, zu lokalen Maßnahmen zum Schutz der Ökosysteme beizutragen und lokale Organisationen zu befähigen, eine führende Rolle bei der Gestaltung langfristiger Veränderungen in ihren Gemeinschaften zu übernehmen.

Es unterstützt rund 4.000 Kleinbauernfamilien, wirkt sich auf 6.000 Hektar Kaffeeanbaufläche aus und bezieht 20 Farmerorganisationen ein. Das Projekt wird von der Hanns R. Neumann Stiftung (HRNS) Honduras umgesetzt und von mehreren Kaffeeröstern kofinanziert – als gemeinsame Initiative zur Verbesserung der langfristigen Tragfähigkeit des Kaffeesektors in Honduras.


Das Projekt umfasst die Vermittlung landwirtschaftlicher Methoden an die teilnehmenden Farmer, darunter Boden- und Wasserschutz, Kaffee-Agroforstwirtschaft, Erosionskontrolle und Mikroklima-Monitoring sowie Innovationen für Haushalte wie energieeffiziente Kochherde und wassersparende Vorrichtungen.

Ziel ist es, die Transformation gefährdeter Kaffeelandschaften – mit besonderem Fokus auf Gemeinschaften in den Pufferzonen von Schutzgebieten – hin zu biodiversitätsfreundlichen, widerstandsfähigen Systemen zu unterstützen, die darauf ausgerichtet sind, Lebensgrundlagen zu sichern und zur Erholung der Ökosysteme beizutragen.




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Unsere Initiative Responsibly Selected Coffee 


Im Rahmen unserer Initiative Responsibly Selected Coffee beziehen wir Rohkaffeebohnen von Farmern, die Nachhaltigkeitssysteme einhalten, die mit dem Coffee Sustainability Reference Code der Global Coffee Platform übereinstimmen.




Gemeinsam für die Zukunft des Kaffees


Bei Julius Meinl arbeiten wir daran, widerstandsfähigere Kaffee- und Tee-Lieferketten zu unterstützen, indem wir mit einem ausgewählten Netzwerk von Partnern zusammenarbeiten, darunter Lieferanten, NGOs, Farmerorganisationen, Röster, Gemeinschaftsinitiativen und Akteure des öffentlichen Sektors in Kaffee-Ursprungsländern. Diese Partnerschaften sind darauf ausgerichtet, gezielte Initiativen zu unterstützen, die zu positiven Entwicklungen in bestimmten Bereichen der Wertschöpfungskette beitragen, in denen wir direkt tätig sind, und stellen keine vollständige Abdeckung aller Akteure oder Regionen der Lieferkette dar.




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